Weltsuizidpräventionstag 2015

Aktion 600 Leben appelliert erfolgreich an Politik – neuhland ist als Kooperationspartner dabei!

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Suizidprävention geht uns alle an“

Die Aktion 600 Leben ist erfolgreich in ihre zweite Runde gegangen. Das Aktionsbündnis macht sich stark im Bereich der Suizidprävention. Das Thema gehört auch auf die Tagesordnung der Politik. Deshalb haben sich die Akteure, zu denen auch neuhland gehört, dieses Jahr direkt an Entscheider aus Politik und Gesundheitswesen gewandt. Ganz konkret fordern sie eine staatliche Aufklärungskampagne zu Suizid und Depression.

Wie dringend das Anliegen ist, zeigt die symbolträchtige Aktion. Zum diesjährigen Welttag der Suizidprävention am 10. September haben sich wieder 600 junge Menschen vor dem Brandenburger Tor zu Boden fallen lassen. Das entspricht der Zahl der unter 25-jährigen, die jedes Jahr in Deutschland Selbstmord begehen.

Politiker aller Fraktionen reichten den Akteuren ihre Hand und halfen ihnen wieder auf die Beine. Darunter auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und Grünen-Politikerin Renate Künast.

Die Initiatoren aus dem Bereich Seelische Gesundheit sind zufrieden. Mit der Aktion 600 Leben ist ein weiterer wichtiger Schritt unternommen worden, damit das Thema Selbstmord nicht länger ein gesellschaftliches Tabu bleibt. Praktisch fordern die Initiatoren außerdem, dass bundesweite Konzepte zu Aufklärung und Suizidprävention sowie Angebote zur Begleitung Betroffener und Angehöriger entwickelt werden.

Von politischer Seite wird jetzt schon klar signalisiert, dass die Verantwortlichen zukünftig verstärkt auf das Thema Selbstmord aufmerksam machen wollen. Bundesgesundheitsminister Gröhe bringt es auf den Punkt: „Es geht uns alle an, zu helfen, und mehr zu tun in der Suizidprävention.“


Zusammenfassung der Medienresonanz.

Die  Dokumentation im Video: https://youtu.be/TElGzgqns8U

 

  • image1
  • image2
  • image3
  • image4

Zum Online- Programm und zur Anmeldung der Fortbildungsakademie.

Das neue Programm 2017 ist da! (pdf)

Die nächsten Fortbildungen:

30.3.2017
9:00 - 17:00 Uhr
Kontakt und Beziehungsarbeit mit herausfordernden Jungen
Michael hackert, Diplom Pädagoge, Systemischer Berater, Dissenz e.V. Berlin

31.3.2017
9:00 - 17:00 Uhr
Krisenintervention und Suizidprävention
Dr. Ulrike Wegner, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Mitarbeiterin Arche - Suizidprävention in München

6.4.2017
09:00 - 17:00
Angststörungen verstehen - Umgang mit Menschen mit Angststörungen in der Beratung und Betreuung
Marion Bohn, Supervisorin (DGSv), Ärztin

7.4.2017
09:00 - 17:00
Das Wesen von Aggression verstehen und erfolgreich (be)handeln - Drei Ausgänge um aggressive Ausbrüche zu verhindern
Jutta Rahlf-Riermeier, Diplom Sozialpädagogin, Gestalttherapeutin

24.4.2017
09:00 - 17:00
Belastungen im beruflichen Alltag gelassen bewältigen
Birgit Hinsching, Dipl. Sozialpädagogin, Supervisorin DGSv

28.4.2017
09:00 - 17:00
„Regelverletzer und Systemsprenger“. Junge Klienten/innen mit Borderline Störung im Betreuungsalltag
Eva Kohler, Diplom Pädagogin, Leiterin TWG neuhland - Marco Saal, Diplom-Sozialpädagoge

5.5.2017
09:00 - 17:00
Welchen Rahmen brauchen „schwierige“ Jugendliche? - Haltgebendes Milieu in der stationären Jugendhilfe
Claus-Peter Rosemeier, Diplom Psychologe, Leiter der Koralle - Therapeutische Wohngruppen

8.5.2017
09:00 - 17:00
Nähe und Distanz als Herausforderung in der Arbeit mit geflüchteten Menschen
Dr. Peter Jensen, Diplom Pädagoge, Supervisor

12.5.2017
09:00 - 17:00
Abbruch von Hilfen zur Erziehung bei jugendlichen geflüchteten begleiteten Minderjährigen und Jugendlichen mit migrantischen Wurzeln – Ursachen und Lösungswege
Dorothea Zimmermann, psychologische Kinder- und Jugendlichentherapeutin

15.5.2017
09:00 - 17:00
Wenn Jungen Rat brauchen - Geschlechtersensible Beratung im Alltag
Michael Hackert, Diplom Pädagoge, systemischer Berater (SG), Dissens e.V. Berlin