Welttag der Suizidprävention 2016

Am 10.09.2016  fand  am  Brandenburger  Tor  zum  Welttag  der Suizidprävention zum dritten Mal die Aktion 600 LEBEN statt.

Im Rahmen dessen versammelten sich rund  600  Menschen  vor  dem  Brandenburger  Tor.  Diese  ließen  sich  -  symbolisch  für  jene  600 Jugendliche und junge Erwachsene, die wir jedes Jahr in Deutschland durch Suizid verlieren – um 12 Uhr auf ein Signal  zu Boden fallen. Aufgeholfen wurde den Teilnehmern von Prominenten,  wie Arthur Abraham,  Natalia  Avelon,  Susanne  Bormann,  Steffen  Hallaschka,  Simone  Hanselmann,  Jana Pallaske, Silvio  Heinevetter, Markus  Majowski,  Dr.  Hajo Schumacher, Victoria van Violence,  Sookee, Lutz  Michael  Fröhlich,  Yvette  Dankou und Heike Drechsler. 

Mit der Aktion  wollten die Organisatoren das Tabu über die Themen Suizid und Depression brechen. Entsprechend  dem  diesjährigen  Motto „Connect.  Communicate.  Care.“ wurden  im  Vorfeld Prominente aus verschiedenen Bereichen eingeladen und aufgefordert ihre Hand zu reichen. Dahinter steht  der  Appell  nach  einem  öffentlichen  Diskurs  über  das  Tabu-Thema  Suizid  sowie  mehr politischem Engagement für die  Suizidprävention. Denn es sterben jedes Jahr mehr Menschen durch Suizid  als  durch  Verkehrsunfälle,  Drogenmissbrauch  und  AIDS  zusammen.  Im  Gegensatz  zu  den vorher  genannten  Themen, gibt  es  zu  Suizid und  Depression keine nationale  Aufklärungskampagne.
Diese  wird  von  den  Organisatoren  gefordert. 

Neuhland war wie seit 3 Jahren als Kooperationspartner mit vielen Kolleg*innen am Stand und während der Aktion präsent.

Anbei der Dokumentationsfilm:

https://youtu.be/-eahVFPtiIM

Hier können Sie sich ein Bild machen:

 

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Das neue Programm 2017 ist da! (pdf)

Die nächsten Fortbildungen:

23.2.2017 und 24.2.2017
09:00 - 17:00
Balancieren zwischen den Kulturen - Tag 1: Kultursensibles Arbeiten; Tag 2: Traumafolgestörung bei Flüchtlingen
Daniela Mirza-Beg, Psychotheapeutin, interkulturelle Arbeit mit Migrant_innen; Masud Mirza, Politologe, Trainer interkulturelle Kommunikation, Nora Balke, Psychologische Psychotherapeutin, MeG betreutes Wohnen gGmbH

6.3.2017 und 7.3.2017
09:00 - 17:00
Wie kann es leichter werden? - Trauma-Kompetenz in der psychosozialen Arbeit
Claudia Ehlert, Soziologin, M. A., Supervisorin

10.3.2017
09:00 - 17:00
Möglichkeiten und Grenzen jugendlichen Drogenkonsumverhaltens in Settings der Jugendhilfe
Sabine Collmann, Diplom Pädagogin, Suchttherapeutin VDR -Christian Geurden, Diplom Sozialpädagoge

17.3.2017
09:00 - 17:00
Den Schmerz sichtbar machen - Pädagogisches Handeln bei selbstschädigendem Verhalten
Dorothea Zimmermann, psychologische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Traumatherapeutin

20.3.2017
09:00 - 17:00
Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen
Sibylle Löschber, Diplom Psychologin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Beratungsstelle neuhland

23.3.2017 und 24.3.2017
9:00 - 17:00 Uhr
Psychogene Essstörungen - Früherkennung, Diagnostik, Behandlung
Sylvia Baeck, Mitbegründerin von Dick und Dünn, Buchautorin

30.3.2017
9:00 - 17:00 Uhr
Kontakt und Beziehungsarbeit mit herausfordernden Jungen
Michael hackert, Diplom Pädagoge, Systemischer Berater, Dissenz e.V. Berlin

31.3.2017
9:00 - 17:00 Uhr
Krisenintervention und Suizidprävention
Dr. Ulrike Wegner, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Mitarbeiterin Arche - Suizidprävention in München