Ambulante Hilfen zur Erziehung

Ambuland bietet aufsuchende Hilfen zur Erziehung für Eltern, Kinder und Jugendliche auf der Grundlage des SGB VIII an. Zu diesen Hilfen gehören:

  • Sozialpädagogische Familienhilfe (§31)
  • Hilfe als Erziehungsbeistand (§30)
  • Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung (§35)
  • Aufsuchende Familientherapie (§27 Abs.3)
  • Begleiteter Umgang (§18 Abs.3)

 

 

 Koordinatorin Anke Didt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Team von Ambuland

Darüber hinaus bieten wir zusätzlich an:

  • Krisenclearing
  • Mediation in hochstrittigen Familienkonflikten

 

Eine wertschätzende und professionelle Grundhaltung unseren Klienten gegenüber sehen wir als selbstverständliche Voraussetzung unserer Arbeit an.

Das Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe" bildet die Basis für unseren Auftrag.

Wir arbeiten nach dem systemischen Ansatz.

 

 

 Team der Familientherapeuten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Sozialpädagogische Familienhilfe (§31)
    Grundsätzlich verstehen wir diese Hilfeform als eine personale Erziehungshilfe in der Familie, die sich auf die gesamte Familie richtet und sich unmittelbar an ihrer Lebenswelt orientiert. Sie zielt auf die aktive Mitwirkung der Familienmitglieder und ist auf den Erhalt der Familie und deren Stabilisierung ausgerichtet. Wir beraten die Familie ressourcenorientiert mit dem Ziel, dass die Entwicklungschancen der Kinder und die Erziehungsfähigkeit der Eltern so gefördert werden, dass Konfliktsituationen und Alltagsanforderungen (wieder) eigenständig bewältigt werden können. Aufsuchende ressourcenorientierte sozialpädagogische Familienhilfe kann im Einzelfall von zwei MitarbeiterInnen gemeinsam geleistet werden.
  • Hilfe als Erziehungsbeistand (§30)
    Mit diesem Angebot wenden wir uns an Kinder und Jugendliche sowie an deren Familien. Der Erziehungsbeistand soll das Kind oder den Jugendlichen bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen unter Einbeziehung des sozialen Umfelds unterstützen und unter Erhaltung des Lebensbezuges zur Familie seine Verselbständigung fördern. Unterschiedliche erzieherische Problemlagen und sozial-emotionale Verhaltensauffälligkeiten können unsere Hilfe erforderlich machen. Der Erziehungsbeistand ist eine ambulante, flexible Hilfe, deren Umfang stets am Einzelfall orientiert ist. Voraussetzung ist dabei die Mitwirkungsbereitschaft und aktive Beteiligung der Klienten an der Umsetzung der formulierten Ziele. Die Hilfe erfolgt in beratenden Einzel- oder Familiengesprächen, unter Einbeziehung von Schule, Freizeit und Freundeskreises sowie von weiteren Personen, die unterstützenden Einfluss haben können.
  • Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung (§35)
    Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung soll Jugendlichen gewährt werden, die einer intensiven Unterstützung zur sozialen Integration bedürfen und zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung angeleitet werden sollen. Die Hilfe wird in der individuellen Lebenswelt unter Nutzung der vorhandenen Ressourcen tätig. Im Rahmen dieses Angebotes werden vom Trägerverein neuhland e.V. für Jugendliche Wohnungen angemietet. Ausführliche Informationen finden Sie dazu unter BEW AmbulandGesamtziel dieser Hilfemaßnahme ist die Entwicklung einer realistischen Lebensplanung und die Begleitung der Umsetzungsprozesse.
  • Aufsuchende Familientherapie (§27 Abs.3)
    Grundlage der systemischen Familientherapie ist eine Sichtweise, die Kinder und Jugendliche im Kontext ihres sozialen Umfelds betrachtet und die Familie bzw. die Personensorgeberechtigten in die Therapie einbezieht. Die systemische Familientherapie folgt damit der Erkenntnis, dass Störungen im Verhalten und Erleben von Menschen im Kontext der Familie zu sehen sind. Dysfunktionale Verhaltensweisen oder gestörte Interaktions- und Kommunikationsmuster in der Familie wirken sich auf alle Familienmitglieder aus. Auftretende Probleme können Vernachlässigung, Misshandlung, Beeinträchtigung und Gefährdung des Kindeswohls sein. Die systemische Familientherapie bezieht sich explizit auf das familiäre Umfeld der Kinder und Jugendlichen, um das Selbsthilfepotential der Familie zu erhöhen. Ziel ist, funktionale Interaktions- und Kommunikationsmuster zu fördern und die Familie zu befähigen, ihre konkreten Alltagsprobleme konstruktiv zu lösen. In der Regel finden die Therapiegespräche in der Wohnung der Familie statt und werden von einem Therapeutenpaar beider Geschlechts durchgeführt.   
  •  Begleiteter Umgang (§18 Abs.3)
    Begleiteter Umgang findet häufig statt im Zuge von Auseinandersetzungen der Eltern infolge von Trennung und Scheidung, bei der diese nicht in der Lage sind, den Umgang des Kindes einvernehmlich zu regeln. Umgangsbegleitung soll dazu dienen, Kontaktabbrüche zwischen Kindern und deren wichtigen Bezugspersonen zu verhindern bzw. einen erneuten Kontakt aufzubauen. Sofern es dem Wohl des Kindes dient, haben auch Großeltern, Geschwister, Stiefeltern und frühere Pflegeeltern ein Recht auf Umgang mit dem Kind oder Jugendlichen. Wir bieten den Erziehungsberechtigten Beratungsgespräche und bei Bedarf Mediation an. Umgangsanbahnung, Umgangsbetreuung in der Übergabesituation und Begleiteter Umgang sind die Schwerpunkte innerhalb dieses Praxisfeldes.

 

Kontaktadressen der Krisenhilfe

Beratungsstelle neuhland

Tel:  030 / 873 01 11 (Mo-Fr 9-18 Uhr)
Fax: 030 / 417 28 39 19
e-mail: beratungsstelle@neuhland.net

  • in Wilmersdorf:  
    Nikolsburger Platz 6
    10717 Berlin
  • in Friedrichshain:  
    Richard-Sorge Straße 73
    10249 Berlin
  • in Buch:
    Im Beratungshaus Buch
    Franz-Schmidt-Str. 8-10
    13125 Berlin

Berliner Krisendienst Region Nord

Krisenrufnummern:
Täglich 0 – 24 Uhr

Pankow: Tel.: 030 /  390 63 40
Mühlenstr. 48
13187 Berlin

Reinickendorf: Tel: 030 / 390 63 50
Berliner Str. 25
13507 Berlin

weiterführende Informationen: www.berliner-krisendienst.de

Krisenwohnung neuhland

Für Aufnahmeanfragen:
Mo-Fr 9-18 Uhr - Tel.: 030 / 873 01 11
 
Tel.: 030 / 417 28 39 20
Fax: 030 / 417 28 39 29
e-mail: krisenwohnung@neuhland.net

Nikolsburger Platz 6
10717 Berlin